Solawi-Jahr 2019 – Es sind wieder Ernte-Anteile frei!

Wir haben wieder freie Ernte-Anteile zu vergeben für Menschen, die eine enkeltaugliche Agrarwende unterstützen wollen und gleichzeitig gerne frisches, regionales und nachhaltig produziertes Gemüse genießen möchten. Neugierig? Dann lerne uns kennen, bei einer Hofführung, einem Vortrag oder komm einfach so vorbei!

Vortrag zum Thema Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels

27.02.2019 | 20 Uhr | Kulturcafé Nea Zoi Altötting

HoffĂĽhrungen am Lenzwald 02.03. | 23.03. | 30.03. | jeweils Samstags 11 – 13 Uhr

Jahresversammlung & Bieterrunde Samstag, 30. März | 15 – 19 Uhr am Lenzwald

Beginn des Wirtschaftsjahres am 01.05.2019

Weitere Infos bekommst Du gerne unter 0151-59443169 oder solawi@pulsdererde.org
Pflanz ma’s o!

 

In der Solawi am Lenzwald praktizieren wir zwei konkrete Ansätze einer enkeltauglichen Landwirtschaft:

Regenerative Landwirtschaft regeneriert wie der Name sagt Böden, Gewässer und ganze Landschaften. Ein Schlüsselelement ist der Humusaufbau im Boden – er wirkt durch CO2-Bindung dem Klimawandel entgegen und erhöht gleichzeitig die Fruchtbarkeit des Bodens – das ermöglicht höhere, stabilere Erträge und gesündere Lebensmittel!

Solidarische Landwirtschaft (Solawi) bringt Erzeuger und Verbraucher als aktive Gestalter zusammen – gemeinsam teilen sie sich die Organisation, die Finanzierung, das Risiko und die Ernte. Dadurch wird eine vielfältige, bäuerliche, nachhaltige und faire Landwirtschaft möglich. Und: Landwirtschaft wird wieder erlebbar!

Regenerative Landwirtschaft

Nur aus einem gesunden und starken Boden erwachsen gesunde und starke Menschen

Eine revitalisierte Erde wäre in der Lage, so große Mengen an Biomasse hervorzubringen, dass neben ausreichend hochwertigen Lebensmitteln auch kompostierbare Werkstoffe erzeugt werden könnten, die nach Gebrauch einfach in den Kreislauf der Natur zurückgebracht werden und somit wiederum die Lebendigkeit der Erde erhöhen.

Wenn wir die Erde als ganzheitliches Wesen betrachten, dann sind Insekten, Nagetiere, Vögel, Unkräuter, Bakterien und Viren keine Angriffe der Natur, sondern Bestandteil von lebensabbauenden und lebensaufbauenden Prozessen wie sie in jedem lebendigen Organismus vorkommen.

Bildschirmfoto 2_Das Erkennen der nützlichen „Jobs“ von Unkräutern und Schädlingen ermöglicht uns einen völlig anderen Umgang mit diesen. Das „Feedback“ von übermäßigem Auftreten der Ackerkratzdistel mit ihren langen Pfahlwurzeln würde z. B. darauf hinweisen, dass der Boden gelockert werden sollte.

Wir experimentieren mit neuartigen boden- und dadurch mykorrhizaschonenden landwirtschaftlichen Techniken wie z. B. pfluglose und minimale Bodenbearbeitung, Züchtung neuer mehrjähriger Pflanzenarten, Mulchtechniken, Mischkulturen u.v.m.

Ob wir den Schaden, den wir als Mensch den Ökosystemen der Erde angetan haben und immer noch in großem Maße antun, wieder reparieren können, sei dahingestellt. Aber selbst wenn wir es nicht können, werden wir es zumindest mit allem, was uns möglich ist, versuchen. Jeder Schritt zur Gesundung hilft.

Beispiele regenerativer Landwirtschaft auf der ganzen Welt gibt es hier.

 

 

Eine Kurzfilmreihe mit Tassilo Willaredt zu den Themen:

– Gesunde Denkweisen

– Gesunder Mutterboden

– Gesunde Erde

Link zum Film (18 min)

 

 

 

 

Kurzbeschreibung zum Film

Die Menschheit ist das erwachende Bewusstsein der Erde. Wie kann das Bewusstsein aufwachen? Indem die Menschen sich gegenseitig aufwecken! Dieser Spaziergang ist ein Beispiel. Die meisten großen Zivilisationen sind untergegangen, weil sie die Ökosysteme der Erde aus dem Gleichgewicht gebracht und nicht auf den Mutterboden geachtet haben. Heute gibt es nur noch wenig landwirtschaftliche Bodenflächen, welche nicht konventionell mit Maschinen bearbeitet und dabei immer ärmer an Nährstoffen werden. In diesem Video begeben wir uns auf einen Spaziergang mit einem Hüter der Erde, Tassilo Willaredt, während er anschaulich einige Zusammenhänge erläutert und aufzeigt, wie wir durch neue Verhaltensweisen den Mutterboden wieder aufbauen können. Gesunde Denkweisen, gesunder Mutterboden, gesunde Erde. Es ist alles ist miteinander verbunden.

 

Solidarische Landwirtschaft

2016 gab es eine reichhaltige Selbstversorgung der Lebensgemeinschaft mit GemĂĽse, Obst, NĂĽssen und Saft. 2017 haben wir den Anbau erweitert und versorgten insgesamt etwa 25 Menschen nach dem Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) mit GemĂĽse. 2018 sind es aktuell 35 Menschen!

Du überlegst, für 201ß noch Mitgärtnerin bzw. Mitgärtner zu werden und damit Teil dieser Wirtschaftsgemeinschaft zu werden?
Oder bist neugierig geworden was hier passiert?

Dann nimm einfach Kontakt mit uns auf unter:

solawi@pulsdererde.org oder 0151-59443169

Wir bieten auf Anfrage auch gerne HoffĂĽhrungen an!

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Was ist Solidarische Landwirtschaft?

Solidarisch heißt, dass der gesamte Wirtschaftsprozess auf der Basis gegenseitigen Vertrauens und der Bedürfnisse aller Beteiligten gemeinsam gestaltet wird: Eine Gruppe von VerbraucherInnen bildet mit einem oder mehreren LandwirtInnen eine Wirtschaftsgemeinschaft, finanziert die gesamten Jahreskosten der Lebensmittelproduktion und teilt sich die Verantwortung – und die Ernte! Die Lebensmittel verlieren dadurch ihren Preis und erhalten ihren Wert zurück – etwas völlig Neues ist dann möglich!

Du als VerbraucherIn

  • Erhältst hochwertige Lebensmittel aus lokaler, saisonaler, transparenter und fairer Produktion
  • Kennst „Deine“ Gärtner persönlich
  • Kannst mit anderen gemeinsam Verantwortung fĂĽr das Gemeingut Landwirtschaft ĂĽbernehmen

Wir als Gärtner

  • Können mit einem sicheren Budget planen und erhalten ein Einkommen, das unseren BedĂĽrfnissen entspricht
  • Wissen genau, fĂĽr wen wir produzieren
  • Können uns auf unsere wichtigste Aufgabe konzentrieren: den nachhaltigen Anbau und die Pflege der Natur

Solidarische Landwirtschaft (Solawi) ist eine Bewegung, nach deren Prinzipien ca. 200 Höfe in Deutschland wirtschaften. Wir sind Mitglied im bundesweiten Netzwerk Solidarische Landwirtschaft.