Regenerative Landwirtschaft

Eine revitalisierte Erde wäre in der Lage, so große Mengen an Biomasse hervorzubringen, dass neben ausreichend hochwertigen Lebensmitteln auch kompostierbare Werkstoffe erzeugt werden könnten, die nach Gebrauch einfach in den Kreislauf der Natur zurückgebracht werden und somit wiederum die Lebendigkeit der Erde erhöhen.

Wenn wir die Erde als ganzheitliches Wesen betrachten, dann sind Insekten, Nagetiere, Vögel, Unkräuter, Bakterien und Viren keine Angriffe der Natur, sondern Bestandteil von lebensabbauenden und lebensaufbauenden Prozessen wie sie in jedem lebendigen Organismus vorkommen.

Bildschirmfoto 2_Das Erkennen der nützlichen „Jobs“ von Unkräutern und Schädlingen ermöglicht uns einen völlig anderen Umgang mit diesen. Das „Feedback“ von übermäßigem Auftreten der Ackerkratzdistel mit ihren langen Pfahlwurzeln würde z. B. darauf hinweisen, dass der Boden gelockert werden sollte.

Wir experimentieren mit neuartigen boden- und dadurch mykorrhizaschonenden landwirtschaftlichen Techniken wie z. B. pfluglose und minimale Bodenbearbeitung, Züchtung neuer mehrjähriger Pflanzenarten, Mulchtechniken, Mischkulturen u.v.m.

Ob wir den Schaden, den wir als Mensch den Ökosystemen der Erde angetan haben und immer noch in großem Maße antun, wieder reparieren können, sei dahingestellt. Aber selbst wenn wir es nicht können, werden wir es zumindest mit allem, was uns möglich ist, versuchen. Jeder Schritt zur Gesundung hilft.

Beispiele regenerativer Landwirtschaft auf der ganzen Welt gibt es hier.

Solidarische Landwirtschaft

In 2016 gab es eine reichhaltige Selbstversorgung der Lebensgemeinschaft mit Gemüse, Obst, Nüssen und Saft. In 2017 erweitern wir den Anbau und möchten insgesamt etwa 25 Menschen nach dem Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) mit Gemüse versorgen.

Wir suchen noch Mitglieder, die Teil dieser Wirtschaftsgemeinschaft werden möchten! Neugierig geworden? Dann nimm direkt Kontakt mit uns auf unter

solawi-lenzwald@posteo.de oder 0151-59443169

Was ist Solidarische Landwirtschaft?

Solidarisch heißt, dass der gesamte Wirtschaftsprozess auf der Basis gegenseitigen Vertrauens und der Bedürfnisse aller Beteiligten gemeinsam gestaltet wird: Eine Gruppe von VerbraucherInnen bildet mit einem oder mehreren LandwirtInnen eine Wirtschaftsgemeinschaft, finanziert die gesamten Jahreskosten der Lebensmittelproduktion und teilt sich die Verantwortung – und die Ernte! Die Lebensmittel verlieren dadurch ihren Preis und erhalten ihren Wert zurück – etwas völlig Neues ist dann möglich!

Du als VerbraucherIn

  • Erhältst hochwertige Lebensmittel aus lokaler, saisonaler, transparenter und fairer Produktion
  • Kennst „Deine“ Gärtner persönlich
  • Kannst mit anderen gemeinsam Verantwortung für das Gemeingut Landwirtschaft übernehmen

Wir als Gärtner

  • Können mit einem sicheren Budget planen und erhalten ein Einkommen, das unseren Bedürfnissen entspricht
  • Wissen genau, für wen wir produzieren
  • Können uns auf unsere wichtigste Aufgabe konzentrieren: den nachhaltigen Anbau und die Pflege der Natur

Solidarische Landwirtschaft (Solawi) ist eine Bewegung, nach deren Prinzipien ca. 120 Höfe in Deutschland wirtschaften. Wir sind Mitglied im bundesweiten Netzwerk Solidarische Landwirtschaft.

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… auf unserem Solawi-Flyer als pdf und png:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… bei einer Hof- und Gartenführung

Du suchst saisonale, faire, regenerative, bewusstseinsfördernde und gesunde Lebensmittel aus Deiner Region?

Dann vereinbare einen Termin mit uns und komm zu einer Hof- und Gartenführung zu uns.

Denn wir suchen noch Menschen, die Lust auf unser besonderes Gemüse haben und Mitglied werden möchten in der Solidarischen Landwirtschaft Lenzwald! Wir freuen uns auf Dich!

Bitte melde Dich unter solawi-lenzwald@posteo.de

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… bei unserer Info-Veranstaltung zum Thema SoLaWi am Sa. 5. Aug. 2017 von 10-17 Uhr mit Klaus Strüber, Berater im SoLaWi-Netzwerk

Nähere Infos dazu erhältst du unter solawi-lenzwald@posteo.de